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Erfahrungsbericht Laufrad. Kettler vs Kokua

Laufrad Kettler Speedy 2.0
Laufrad Kettler Speedy 2.0

Sobald der Sprössling laufen kann, beschafft der Fahrrad-affine Papa ein Laufrad. Nicht Fahrrad-affine Eltern erkennt man an den Stützrädern des Kinderfahrrads.

Bitte nicht! - diese Zeiten sind vorbei. Sie/Er wird sehr bald Gleichgewicht halten können. Kombiniert mit einem Dreirad, mit dem die Kinder das Treten lernen ist der Übergang zum Fahrrad nahtlos.

Worauf ist beim Laufrad zu achten?

Worauf ist beim Laufrad zu achten

  • Breiter Lenker, kurzer Vorbau und somit auch aufrechte Sitzposition.
  • richtige Größe
  • Dämpfer hinten als "nice to have"

Wer mit einem Laufrad zur Fahrradvorbereitung auskommen will, sollte warten bis die 10" Laufräder passen. 8" wird sehr schnell zu klein und 12" hat auch nur noch einen kurzen Auftritt vor dem Fahrrad. Die 12" Räder gibt es dafür mit Hinterbremse. Das erleichtert natürlich den Umstieg aufs Fahrrad, denn mit Pedalen ist Fußbremse keine gute Option mehr. Gut bewährt hat sich das günstige Kettler Speedy 2.0. Der Lenker ist in der richtigen Position so dass die Kinder aufrecht sitzen und den Lenker zum "lenken" und nicht zum "anhalten" verwenden können. Das ist der entscheidende Punkt für Stabilität am Rad.

Ein Beispiel für ein weniger ergonomisches Design ist das Kokua LIKEaBIKE Jumper. Es sieht zwar cool aus, doch die sportliche Sitzposition bewährt sich auf den Spielplätzen weniger. Ein schmaler Lenker mit langem Vorbau fühlt sich beim Lenken sehr indirekt an. Durch die vorgebäugte Haltung stützen sich die Kinder am Lenker ab, was sie wiederum beim Lenken behindert.

Kokua LIKEaBIKE Jumper
Kokua LIKEaBIKE Jumper

Der Dämpfer fürs Hinterrad ist sicher eine gute Sache für den jungen Rücken. Vor allem weil man bei einem Laufrad nicht im Stehen über ein Hindernis rollen kann. Ein Laufrad mit Dämpfer und ordentlichem Lenker wäre toll. Leide habe ich noch kein Modell in 10" gefunden.

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